Nachtrag: „Wozu Arten retten?“

Es gibt einen Punkt, den der Artikel „Wozu Arten retten?“ ( http://www.homoneo.de/wozu-arten-retten/ ) nicht besprochen hat.
Dabei ist es ein wichtiger Punkt, der das Thema der Arterhaltung noch einmal an Bedeutung gewinnen lässt. Ich möchte Ihnen diesen Grund mit Hilfe eines Youtube Videos kurz vorstellen.

Das Thema, weshalb Arterhaltung jeden (und insbesondere Tierrechtler) angehen sollte, hat der passende Artikel bereits ausführlich beschrieben.
Dennoch gibt es einen Gesichtspunkt, den ich bisher außer Acht gelassen habe. Ich möchte ihn rückwirkend noch einmal kurz anhand des folgendes Videos erläutern…

In diesem kurzen Video ohne großartigen Tiefgang wird etwas sehr wichtiges dargestellt: Die Verkettung allen Lebens auf diesem Planeten.
Spätestens hier sollte einem klar werden, dass das Verschwinden einer Art bereits großflächige Auswirkungen haben kann, die wir kaum vorhersagen können. Im Video wird dies anhand der wieder eingeführten Wolfpopulationen im Yellowstone Nationalpark erklärt.
Wie Sie dem Video entnehmen können, sind die Wölfe am Ende nicht nur passivisch dafür verantwortlich, dass die Biodiversität im Nationalpark wieder erheblich stieg, nein, auch geophysikalische Vorgänge gingen auf das Konto der Wölfe.
Sie haben mit ihrer erneuten Ansiedlung Teile des Nationalparks stark verändert. In allen Bereichen.
Anhand dieser Verkettung kann man versuchen zu begreifen, wie empfindlich verstrickt unser weltweites Ökosystem ist.

Wenn wir nun also erneut mit den Argumenten von Tierrechtlern, die individuelles Leid in den Vordergrund rücken, das Thema betrachten, dann dürfte klar werden, dass Arten erhalten werden müssen, wenn eine einzige in einem zivilisatorisch erschlossenen Industrieland derartige Veränderungen hervorruft.
Das Erhalten einer Art ist damit bereits aktiver Umwelt- und auch Tierschutz. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir versuchen Arten direkt im Lebensraum zu erhalten oder diese in menschlicher Obhut vor dem Aussterben bewahren: Am Ende geht es nur darum, dass sie gerettet wurden, denn keine Art als Homo sapiens hat zuvor für ein derartiges Aussterben auf diesem Planeten gesorgt.
Und so haben wir es in der Hand, diese Fehler rückgängig zu machen und die ein oder andere von uns noch Art wieder in ihr ursprüngliches Biotop zu entlassen. Denn wie wir anhand dieses Beispiels sehen: Zu spät ist es dafür nicht. Und es gibt einen Weg zurück.
Vorausgesetzt, wir lassen diese Arten nicht auf sich alleine gestellt…

 

 

 

Beitragbild:
von NIEdot306.jpg: Dodd, Mead and Companyderivative work: Mariomassone [Public domain], via Wikimedia Commons

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