Peta♥ ist so unlogisch.

Ein „kleiner“ „PETA Abriss“ nach dem letzten Artikelzweiteiler, der sich u.a. für Vegetarismus aussprach – heute wieder knallharte Argumente mit unserem Liebling:
PETA ♥ – Die „Long Bashing“ Edition.

Heute geht es um diesen „Artikel“:

http://www.peta.de/heimtierschutzgesetz#.VAzFgmNJO1m

Naja, Artikel wäre zu viel des Guten. Viel mehr handelt es sich um eine Art Boykott Aufruf. Mit einer Erklärung, warum Heimtiere leiden.

Eigentlich ist der erste Teil ja nur eine Art Petition, die für ein Heimtierschutzgesetz plädiert.
Hm… also Moment;
PETA fordert eine Aufnahme von „Heimtieren“ in das Tierschutzgesetz?

Weil es keine gesetzlichen Regelungen gibt, findet in der Bundesrepublik Tag für Tag millionenfaches Tierleid in einem quasi „rechtsfreien Raum“ statt.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich bin jetzt ziemlich irritiert.
Laut dieser Aussage könnte ich meinen Insekten Zuhause die Beine ausreißen oder den Fischen Head & Shoulders gegen ihre Schuppen ins Wasser kippen und abgesehen davon, dass sie den Schmerz nicht spüren würden, würde ich mich trotz tierquälerischer Maßnahmen in einem rechtsfreien Raum bewegen und hätte nichts zu befürchten?

Gott/Allah/Fliegendes Spaghettimonster sei Dank gibt es ja das Internet und dort wohnt auf der Seite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz das kleine TierSchG, Tierschutzgesetz. Besuchen wir es doch mal gemeinsam, um zu gucken, ob es Zuhause ist;
http://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html


 

Guten Tag liebes TierSchG.
PETA sagt ich kann meinen Tieren Zuhause die Beine ausreißen und habe nichts zu befürchten, weil es kein Recht gäbe, dass sie schützt, was sagst du dazu?

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Na gut. Sagen wir mal, die Beine haben mich provoziert.
Außerdem sagst du ja nichts davon, was ist, wenn ich das Tier gekauft habe und halte! PETA sagt doch, da…

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, […] darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

Ok. Wenn du das sagst, mach ich das nicht.
Aber ich kann meine Tiere doch sicher halten, wie ich möchte?

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Bundesministerium) wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, die Anforderungen an die Haltung von Tieren nach § 2 näher zu bestimmen und dabei insbesondere Vorschriften zu erlassen über Anforderungen hinsichtlich der Bewegungsmöglichkeit oder der Gemeinschaftsbedürfnisse der Tiere, […]

Du machst es mir aber schwer mit meinen Tieren Zuhause, die ich nur halte, damit ich sie leiden lassen kann.
Weißt du was, du kannst mich mal, PETA sagt, dass mir eh nichts passiert. Von wegen rechtsfrei und so, da wo kein Kläger ist, da…

Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet oder einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende erhebliche Schmerzen oder Leiden zufügt.

Boah bist du ein Kackgesetz!
Tschüß.


Stellt sich noch die Frage, was für PETA nun genau „Heimtiere“ sind? Und was sie nun genau fordern wollen?
Gucken wir uns das mal an.
Also PETA will:

Gruppenhaltung soziallebender Arten (Kaninchen, Vögel, etc.)

Abgesehen davon, dass PETA wieder einmal mit gefährlichem Halbwissen protzt (fragen Sie z.B. mal einen Raben nach Gruppenhaltung), stellt sich die Frage, ob das liebe TierSchG mit diesem Abschnitt:
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (Bundesministerium) wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, die Anforderungen an die Haltung von Tieren nach § 2 näher zu bestimmen und dabei insbesondere Vorschriften zu erlassen über Anforderungen hinsichtlich der Bewegungsmöglichkeit oder der Gemeinschaftsbedürfnisse der Tiere, […]
nicht bereits auf so eine Forderung eingehen kann?

Außerdem:

[Die] Einführung eines Hundeführerscheins für Hundehalter

Joa. Ein Punkt, der von mir aus gerne zur Diskussion gestellt werden darf.
Immerhin werden Besitzer sogenannter „Gefahrenhunde“ ja auch dazu gezwungen. Und ob „Kampfhunde“ nun gefährlicher sind als andere, das ist zumindest fragwürdig…
Oh mein Gott/Allah/Spaghettimonster! Habe ich da etwa PETA etwas zugestanden?!
Mal sehen, wie es weiter geht;

Kastrationspflicht für alle geschlechtsreifen Tiere, die unkontrolliert ins Freie gelassen werden

Gar keine schlechte Idee. Katzen und Hunde gibt es mehr als genug. Und eine unkontrollierte weitere Vermehrung würde nur zu noch mehr Problemen führen.
Bravo PETA. Ich fange langsam an dich immer mehr zu m…

Verbot der Wildtierhaltung in Privathaushalten und damit verbunden das Verbot von „Exotenbörsen“
Verbot von Vogelbörsen und -ausstellungen
Massive Eindämmung der Zucht aller „Heimtiere“

…issachten.
Wirklich? Nach all den guten Anreizen so einen Unsinn?
Auf diese schädlichen Aussagen möchte ich in diesem Artikel noch gar nicht im Detail eingehen, denn das wird eines der Hauptthemen für die erste, derzeit in Arbeit befindliche Aktionsseite ( http://www.homoneo.de/schlag1/) sein.
Schauen wir erstmal weiter;

Verbot von „Qualzuchten“

Auch, wenn der Begriff sehr ungenau zu deuten ist: Aber ja: Zuchtformen sind generell ein menschliches Kunstprodukt. Das gilt auch für Hunde oder Katzen.
Wenn der menschliche Egoismus dann noch so weit geht, dass durch die künstlich erschaffene Rasse Lebewesen leiden müssen und es sich folglich um eine Zuchtform handelt, die die ursprünglichen Fähigkeiten eines Lebewesens so einschränken, so dass es eine Beeinträchtigung aufweist, dann gehört das verboten.
Bitte? TierSchG, hast du grad was gesagt?
Es ist verboten, Wirbeltiere zu züchten oder durch biotechnische Maßnahmen zu verändern, soweit im Falle der Züchtung züchterische Erkenntnisse oder im Falle der Veränderung Erkenntnisse, die Veränderungen durch biotechnische Maßnahmen betreffen, erwarten lassen, dass als Folge der Zucht oder Veränderung bei der Nachzucht, den biotechnisch veränderten Tieren selbst oder deren Nachkommen erblich bedingt Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten oder bei den Nachkommen mit Leiden verbundene erblich bedingte Verhaltensstörungen auftreten […] [oder] die Haltung nur unter Schmerzen oder vermeidbaren Leiden möglich ist oder zu Schäden führt.
Die zuständige Behörde kann das Unfruchtbarmachen von Wirbeltieren anordnen, soweit züchterische Erkenntnisse oder Erkenntnisse, die Veränderungen durch biotechnische Maßnahmen betreffen, erwarten lassen, dass deren Nachkommen Störungen oder Veränderungen im Sinne des Absatzes 1 zeigen werden. […]
Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die erblich bedingten Veränderungen und Verhaltensstörungen nach Absatz 1 näher zu bestimmen [und]das Züchten mit Wirbeltieren bestimmter Arten, Rassen und Linien zu verbieten oder zu beschränken, wenn dieses Züchten zu Verstößen gegen Absatz 1 führen kann.
Chapeau, TierSchG!
Versuchen wir es mal mit dem nächsten Punkt;

Verkaufsverbot von Tieren im Zoohandel

Aua mein Gesicht … wieder ein Fall für die baldige Aktionsseite ( http://www.homoneo.de/schlag1/ )

Und sonst noch?

Ausbildungsverordnung für Mitarbeiter des Zoohandels

http://www.zzf.de/themen/tierberufe/zoofachhaendler/ausbildung.html
Ok, nur noch ein Punkt.
Jetzt aber!

Verbot für Jäger, tierische Mitbewohner abzuschießen

Gut! Ich möchte auch nicht, dass jemand meine freilebende Katze abschießt…
… die sollte aber wenigstens ein Halsband tragen. Das kennzeichnet dann eindeutig, dass sie jemanden gehört und dementsprechend der Besitz eines anderes Menschen ist und eine vorsätzliche Tötung ist somit strafbar und…
Ach, sucht euch doch das sch*** Gesetz jetzt selber!

PETA ist so unlogisch.

 

Aber worum geht es PETA jetzt genau?
Wohl eher um eine direkte Einflussnahme auf unser Tierschutzgesetz, bei dem PETA Tieren am liebsten Menschenrechte zukommen lassen würde.
Warum das gar keine gute Idee ist, habe ich bereits hier erklärt: http://www.homoneo.de/guter-tierschutz-schlechter-tierschutz-teil-2-der-sinn-dieser-seite/ .
Und warum PETA zum Beispiel keinerlei Gewalt / Einflussnahme auf die Haltungsbestimmungen von Tieren bekommen darf, habe ich ja bereits im letzten PETA Artikel ( http://www.homoneo.de/peta%E2%99%A5-riskiert-fischleiden/ ) erzählt.
Des weiteren macht PETA auch Stimmung gegen Zooläden und Hobbyzüchter, die am liebsten verboten werden sollten.
Und dazu kommen sie dann etwas weiter unten auf der Seite unter dem fast investigativ wirkenden Punkt:
Hintergrundinformationen
Woah! Qualzuchten wir uns doch auch mal da durch…

[…] das alleine gehaltene Meerschweinchen oder Kaninchen in einem Käfig, der laut Zoohandlung „groß genug“ ist. Viele Heimtiere werden unter Bedingungen gehalten,[…]

Ist das jetzt ein Vorwurf an die Haltung der Tiere im Zooladen?
Oder an die private Haltung?
Jedenfalls ist es äußerst unwahrscheinlich, dass bloß ein Meerschweinchen in einem Käfig in einem Zoofachladen zu finden ist. Es sei denn die Leute von PETA hatten das Glück vor Ort zu sein, als gerade einmal alle seine Kollegen verkauft wurden. Man munkelt, dass nach ein paar Tagen neue Tiere gekommen sind und er nicht mehr alleine war…
Schauen wir mal weiter.

[…] obwohl es die Halter dieser Tiere meist gut meinen, leiden viele „Haustiere“ in Deutschland schrecklich unter ihren Lebensbedingungen.

Eine Behauptung. Gut für die Propaganda der Seite alle mal.
Sicherlich gibt es viele Menschen, die es gut meinen, aber ihre Tiere nicht artgerecht halten. Über den Begriff „artgerecht“ ist zumindest innerhalb der Tierhalterszene bereits sehr viel diskutiert worden.
PETA suggeriert aber wieder einmal, dass fast alle Tierhalter nicht fähig dazu wären, ihre Pfleglinge artgerecht unterzubringen.

Das schweizer Tierschutzgesetz beispielsweise legt zahlreiche Haltungsbedingungen fest, die auch unzähligen Tieren in Deutschland helfen könnten – so z.B. die Gruppenhaltung sozialer Tiere.

Das österreichische z.B. auch. Dort steht auch u.a. drin, dass die Haltung von Fischen in weniger als 54l verboten ist.
Erzählen sie das mal den Killifischzüchtern! Die haben nicht selten Zuhause mit 20l größere Becken, als der Fisch in der Natur Wasser.
Fische, die in ihrer natürlichen Umgebung kleine Pfützen bewohnen werden also wieder ganz dem Antispeziesismus nach in einen Topf mit Fischen geworfen, die in großen Flüssen vorkommen. Und nein, liebe Tierschützer: Das liegt nicht an der Größe der Fische.
Das österreichische Tierschuzgesetz ist also zum Teil so umgesetzt worden, wie PETA es gerne hätte:
In einem völligen Antispeziesismus! Fisch ist Fisch, Vogel ist Vogel.
Es ist sicherlich gut, wenn Forderungen, wie im obigen PETA Zitat, Teil des Tierschutzgesetzes sind, aber durch solche unspezifischen allgemeinen Formulierungen kann es sich schneller, als gewollt in das genaue Gegenteil wandeln. Nämlich immer dann, wenn ganze Klassen über einen Kamm geschert werden.
Es ist daher schwierig so spezifische Forderungen in einem Gesetz aufzunehmen, gerade dann, wenn Menschen mitwirken, die offensichtlich über keinerlei Sachverstand verfügen und die wirklich kompetenten Tierhalter nicht gefragt, sondern als „Tierverbraucher“ ausgegrenzt und denunziert werden.

 

Ein Großteil der in Deutschland lebenden „Haustiere“ stammt noch immer aus Zoohandlungen oder von Züchtern – und das, obwohl unzählige Vier- und Zweibeiner in Tierheimen und privaten Pflegestellen auf ein neues Zuhause warten.

Gott sei Dank bieten ja die meisten (seriösen) Fachgeschäfte schon lange keine Hunde & Katzen mehr an. Die, die es tun, wären alleine schon aufgrund ihres enormen Image Schadens besser beraten gewesen, wenn sie Hunde & Katzen umliegender Tierheime weitervermittelt hätten.
Es gibt genügend Züchter dieser beiden häufigsten Haustiere in deutschen Haushalten. Und dementsprechend hoch ist auch deren Anzahl in Tierheimen.
Auch Kaninchen oder Meerschweinchen sind sicherlich gerade durch private Züchter zahlreich vorhanden, aber nach meinen Tierheimbesuchen könnte ich nicht behaupten, dass unsere örtlichen Tierheime vor Nagetieren überquellen.
Der erste Weg für eine tierische Neuanschaffung sollte immer zuerst das Tierheim sein. Das ist klar.
Aber was ist mit all den anderen Tieren? Fische? Vogelspinnen? Schlangen?
In meiner Umgebung habe ich außer Schildkröten nichts dergleichen gesehen.
PETA sieht jedoch konsequent nie einen Unterschied. Und dann wird es sehr kritisch.

Jedes beim Züchter oder im Zoohandel gekaufte Tier fördert die „Nachproduktion“ und nimmt einem heimatlosen Tier ein potenzielles neues Zuhause.

Die „Nachproduktion“ von Hund, Katze & Kaninchen ist sicherlich nicht sehr sinnvoll aufgrund oben genannter Gründe.
Aber wie sieht es mit den zahlreichen, seriösen Züchtern von Reptilien, Wirbellosen und Fischen aus? Die, die eine Flasche Sekt aufmachen, wenn sie es geschafft haben, eine bestimmte Art nachzuziehen, die womöglich durch Lebensraumzerstörung ansonsten bald von diesem Planeten verschwunden wäre? Oder aber generell in so kleiner Anzahl vorhanden ist? So, dass jede Person, die ihre freie Zeit und Geld dafür opfert, für ihre Bemühungen geehrt werden sollte? Arten, die im Verhältnis zu Hunden und Katzen in so geringer Anzahl vorhanden sind, dass Nachzuchten erstrebenswert sind?
Und jetzt glauben Sie nicht, dass das nur wenige Arten sind. Nein, in der Terraristik und Aquaristik sind das unüberschaubar viele! Und wenn sie jetzt noch nicht bedroht sind, so werden sie es möglicherweise in einigen Jahren sein, denn das Artensterben schläft nicht, nein seit der menschlichen Industrialisierung wird es immer schneller.
Dazu werden auf der Aktionsseite Informationen folgen.
Und ja: Ich denke, ich kenne auch bereits die Antwort der obigen Fragen: PETA erkennt „Nachzuchterfolge“ nicht an. So wie viele andere Tierschutzvereine halten sie Nachzuchten für ein menschliches Begehren. Natürlich freut sich auch der Mensch, wenn er einen Vermehrungserfolg zu verzeichnen hat. PETA erkennt jedoch nicht an, dass diese Arbeit, die Menschen für diese Erfolge opfern, ein direkter, praktischer Beitrag zur Arterhaltung sind. Wie wir spätestens am Fall Borneo oder den Staudammprojekten in Brasilien gesehen haben, hat der Umweltschutz gegen den Kapitalismus eine niederschmetternde Niederlage erlitten. Tiere sterben daher immer schneller aus und niemand kümmert sich darum. Besonders PETA nicht, die mit solchen Vorwürfen verhindern, dass Menschen Arten erhalten oder sich mit ihnen beschäftigen und somit immerhin die Möglichkeit bestehen bleibt, diese Arten eines Tages wieder ansiedeln zu können. Diese Arbeit privater Züchter ist die einzige, die wirklich Früchte getragen hat und aktiv gegen das Artensterben angehen kann!
Dass es natürlich auch Tiere gibt, die bereits bedroht sind und durch unnötig viele Importe in ihrem Bestand ebenso bedroht sind, ist eine Schattenseite.
Aber zum Thema „Wildfänge und Exoten“, wie gesagt,  im nächsten PETA Artikel. Das wird eklig. Versprochen.
Konzentrieren wir uns auf den Blödsinn, der darüber hinaus noch im Artikel steht.

[…]und sobald Tiere dem „süßen“ Babyalter entwachsen sind, werden sie oftmals entsorgt – zum Beispiel als „Futter“tiere für Schlangen und Co.

Die „süßen“ Tiere sind vermutlich Nagetiere.
Die natürliche Nahrung von vielen Schlangen.
„Entsorgen“ ist ein Unwort für „Füttern“.
Und man fragt sich: PETA?! Tiere töten sich. Teilweise auf für uns grausame Art und Weise.
Und Nagetiere werden jeden Tag auf der ganzen Welt, von anderen Tieren gefressen, auch ohne menschliches Zutun.
Man kann nur mit dem Kopf schütteln, oder muss ich diese Sache ernsthaft noch weiter erläutern?

Zum Abschluss noch ein Ausblick auf den nächsten Artikel.
Da geht es nämlich um so etwas;

Tierbörsen und Zooläden mit exotischen Tieren gibt es in ganz Deutschland. Wildtiere können in Gefangenschaft nie ihren natürlichen Bedürfnissen gerecht gehalten werden. Viele Menschen wissen zu wenig über diese Tiere, um ihnen auch nur annähernd gerecht zu werden. Auch gefährliche Tiere werden in vielen Fällen ohne Skrupel verkauft. Dies stellt neben dem Leid der Tiere zusätzlich eine ernst zunehmende Gefahr für die Bevölkerung dar!

Triple-facepalm-picard-812

 

 

 

Achja… da war ja noch was.
Die vorgefertigte e-Mail, die PETA angefügt hat,
Habe ich natürlich auch ausgefüllt.
Und abgeschickt.
Aber irgendwie sind bei mir ganz andere Worte reingefallen, als die, die dort schon vorgegeben waren…
peta fu

Naja, am besten Sie gehen nochmal auf die Seite mit dem Formular ( http://www.peta.de/heimtierschutzgesetz#.VAzFgmNJO1m ) und schicken es ab…
ups. Zufällig ist mir eine Kopie der Wörter, die bei mir aufgetaucht sind, hier hin gefallen…

Bitte schützen Sie ‚Heimtiere‘ vor PETA!

leider haben Sie es verpasst, sich von Tierschutzverbänden zu distanzieren, die Haltungsverbote fordern oder einen strikten Antispeziesismus betreiben und somit das Wohl vieler Arten gefährden!

Deswegen sind Sie gefordert eine neue Haltung gegenüber der schädlichen Propaganda von PETA und anderen Verbänden einzunehmen, die sämtliche Tiere über einen Kamm scheren und somit artspezifische Bedürfnisse ausblenden.
Viele, tausende Züchter von Reptilien, Fischen, Amphibien oder Wirbellosen, die ihre Freizeit und viel Geld darin investieren Arten nachzuziehen, die anderswo auf der Welt bedroht durch Lebensraumzerstörung sind werden somit über einen Kamm geschert und denunziert!
Wenn wir gegenüber sogenannter „Wildtiere“ die vom Menschen kreierten „Produkte“ Hund und Katze stellen, dann ist das ein anthropozentrischer Egoismus, wie ihn PETA betreibt.
Diese Verbänden versuchen durch das Streuen von emotionalen, rein menschlichen Empfindungen Haltungsbedingungen zu suggerieren, die für so manches Tier sogar lebensbedrohlich sein können.
PETA unterscheidet nicht zwischen Arten.
PETA ist das Aussterben von Arten egal.
PETA denunziert alle seriösen Züchter als unfähig.

Wenn wir es also auch aus deutscher Sicht nicht schaffen anderen Nationen ein solches Vorbild in Sachen Umweltschutz zu sein, dass diese die Rodung von Regenwäldern stoppen können, dann dürfen wir seriöse Züchter von Arten, die in einigen Jahren von diesem Planeten verschwunden sein könnten, nicht daran hindern!

Deshalb warne ich Sie vor PETAs Forderungen nach einem Heimtierschutzgesetz! Ich bitte Sie, alle nötigen Maßnahmen zum Überprüfen der tierverachtenden Ideologie PETAs zu erlassen und von Verboten zum Wohle unserer Biodiversität abzusehen, wenn wir unseren Kindern nicht einen leeren Planeten überlassen wollen!…

 

Ich hoffe sie kopieren nicht aus Versehen diesen Text in das Textfeld von PETA und schicken es ab! Das wäre ja… total unwahrscheinlich.

haha

😉

2 Kommentare von Besuchern zu: “Peta♥ ist so unlogisch.

  1. Jörg 8. September 2014 20:43

    Lol, ich konnt mich einfach nicht beherrschen und habs auch getan. Und zwar gerne 😀

  2. Ernst Kerber 12. September 2014 16:27

    Bitte kann mir mal einer hochhelfen? Ich bin grade vor Lachen vom Stuhl gefallen 😀 😀
    Ich muss doch wieder auf den Stuhl, an den Rechner und die Mail an das Bundesministerium schicken 😀

Sage etwas dazu

Deine e-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht, Frau/Herr Pirat(in).

Wenn Du weißt, wie es funktioniert, darfst du diese HTML Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.