Peta♥ liebt Gulasch.

Homoneo Kochtipps – Das Rezept des Tages: Gulasch a la PETA♥.
Mit simplen Zutaten, die sich in jedem gut sortierten Haushalt finden lassen, lässt sich ein vorzügliches Gulasch für 10-50 Personen kochen.
Ein Gaumenschmaus für Groß und Klein. Nomnom!

PETA bietet neuerdings für das Tierrechtler Schleckermäulchen von heute freche Rezepte auf ihrer Homepage an. Ich möchte Ihnen die Zutaten und die Zubereitung, die vorgeschlagen wird, mit klugen Tipps verfeinern und Ihnen die etwas kryptische Zutatenliste übersetzen. Natürlich mag niemand, wenn man sein Rezept einfach so stiehlt, darum hat auch PETA das Rezept ein wenig verschlüsselt. Gott sei Dank verfügt Homoneo exklusiv über die Decodierung.
Heute gibt es: Gulasch a la PETA. ( http://www.peta.de/11-gruselige-wuensche-aus-dem-testament-der-peta-vorsitzenden-ingrid-newkirk#.VFIsgBZwW1m )

 

Zutaten:

Die Zutatenliste ist sehr simpel gehalten:

Das einzigartige Testament von PETA-Gründerin und Vorsitzender Ingrid Newkirk beschreibt im Detail ihren letzten Willen.

Dies entspricht:
– 50-70kg Homo sapiens var. „peta ceo“ (oder qualitativ minderwertigeres Fleisch für den kleinen Geldbeutel von Homo sapiens var. „peta member„)
– 0,001 mg Heuchelei
– 0,003 mg Rücksichtslosigkeit
– (-7)g Selbstwertgefühl
– 500g lückenhaftes Fachwissen
– 2 Zehen Knoblauch

Des weiteren benötigen Sie:
– ein internetfähiges Gerät, inkl. Tastatur
– einen Hang zur überzogenen Metaphorisierung
– ein offenes Ohr für Blödsinn jeglicher Art
– kein Selbstwertgefühl

 

Zubereitung:

Die Zubereitung des Gulasch a la PETA ist leider nicht so einfach zu bewerktstelligen, wie bei Gulasch sonst üblich. Die Zubereitungsdauer kann mitunter mehrere Tage in Anspruch nehmen und besteht zu einem Großteil aus der scheinbar willkürlichen Wiedergabe von Informationen und dem Vergessen von bereits bekanntem Wissen. Am Ende werden Sie jedoch mit einem gar köstlichen Gericht belohnt. Versprochen!
Schauen wir uns das einmal im Detail an.

Zu Anfang ist bereits wichtig, dass Sie

Ingrid sagt stets, wenn es um Gefühle gehe, ist „eine Ratte ein Schwein ist ein Hund ist ein Junge“. Wenn Sie etwas dagegen hätten, das Fleisch eines Menschen abzuschneiden und auf den Grill zu legen, warum würden Sie genau das dann einem anderen Lebewesen antun?

ihre eigene Art ( Homo sapiens ) vergessen und sich nicht weiter mit dem Thema Kannibalismus auseinandersetzen.
Sie müssen sich zudem von der Vorstellung befreien, dass nicht alle Tiere Kannibalen sind und das Verspeisen von Vertretern der selben Art nur bei einigen Tieren vorkommt, beim Menschen zum Beispiel nur noch sehr selten. Vergessen Sie, dass eine Art vorrangig ihrem Trieb nachgeht, sich zu reproduzieren und somit kannibalische Handlungen Art intern nicht überall zu finden sind.
Den Begriff einer „Art“ sollten Sie sowieso schnell vergessen.
Um das PETA Gulasch zu kochen, sollten Sie Ihre biologischen Kenntnisse außen vor lassen und zudem jede Tierart auf diesem Planeten gleichstellen, denn sie schenken wissenschaftlicher Systematik ab sofort keinen Glauben mehr.
Für Sie ist der Tod einer Ratte ebenso schlimm, wie der Tod eines Hundes, weil es beides das gleiche ist. Nur Tiere, die Sie nicht interessieren, Sie nicht kennen oder sowieso schnell sterben sind Ihnen egal. Dazu zählen beispielsweise Fliegen, Mücken oder Bakterien. Sie müssen daher vermeiden diese Lebewesen im Zusammenhang mit „Tierrechten“ zu nennen. Dazu fügen Sie bitte jetzt eine Prise der Heuchelei hinzu.

Um Ihre Gleichschaltung ihh Naziwort der Arten zu bekräftigen, nutzen Sie bitte

Zieht mir die Haut ab und macht daraus die erste auf freiwilligen Wunsch entstandene Echsen-Handtasche.

ab sofort auch eigens für andere Arten konzipierte Begriffe für Ihre eigene Art, unabhängig davon, ob dies irgend einen sinnvollen Zusammenhang hat.
Es muss nur provokant wirken, um Ihnen größtmögliche Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Nun ist es wichtig, dass Sie Ihr Selbstwertgefühl weiter nach unten schrauben und das Risiko eingehen, dass auch Kinder in Ihrer unmittelbaren Umgebung das Zerlegen des Homo sapiens var. peta ceo mitbekommen könnten.

Nehmt mir einen Augapfel heraus und lasst ihn über die Environmental Protection Agency (EPA) wachen.

Dazu sollten Sie den Augapfel möglichst offensichtlich in der Öffentlichkeit zeigen, um möglichst große Mengen der Gesellschaft zu traumatisieren und somit auf Ihr Rezept aufmerksam machen.
Gerade Kinder können nicht früh genug mitbekommen, wie köstlich Ihr Rezept sein wird.
Wiederholen Sie diesen Vorgang mehrmals.

5. Schickt meinen Zeigefinger an Ringling Bros. and Barnum & Bailey Circus.

Schneidet mir die Ohren ab und macht daraus Hörhilfen.
PETA wird eines von Ingrids Ohren an das kanadische Parlament schicken […]

Schneidet mir einen Daumen ab und macht daraus eine „Daumen hoch“-Auszeichnung
Ingrid Newkirk vermacht ihre Auszeichnung mit dem nach oben gestreckten Daumen dem größten Verfechter von Tierrechten im Jahr nach ihrem Tod.

9. Macht aus meinem anderen Daumen eine Tafel mit einem nach unten zeigenden Daumen.
Ebenso möchte Ingrid, dass derjenige einen nach unten zeigenden Daumen erhält, der im Jahr nach ihrem Tod auf schlimmste Weise Tieren schadet. Tierquäler aufgepasst!

Nun ist bereits ein Großteil des Fleisches aufgebraucht und Sie sind schon fast fertig.
Es folgt aber noch der wichtigste Teil, um die Geschmacksnerven nachher Tango tanzen zu lassen.

10. Vergrabt ein Stück meines Herzens am Hockenheimring.
Ingrid Newkirk ist ein riesiger Formel-1-Fan und ein ganz besonders großer Fan von Michael Schumacher. Er hat in der Vergangenheit bereits mehrere Briefe zusammen mit PETA verfasst, um Tieren zu helfen. Schumacher ist ein Rennfahrer mit einem großen Herz für Tiere und so würde sich Ingrid freuen, wenn man ein Stück ihres Herzens an der Rennbahn beerdigen könnte, wo der mehrfache Weltmeister im Jahr 1995 den Großen Preis von Deutschland gewann.

Schütten Sie jetzt bitte alle noch vorhandenen Zutaten hinein und rühren einmal kräftig durch.
Es ist wichtig, dass Sie an diesem Punkt noch genügend der Zutaten besitzen, da Sie nun alles benötigen werden. Sie müssen vergessen, dass die Formel 1 ein Sport, ohne Nutzen und ausschließlich für die Bespaßung von Homo sapiens ist, bei dem jedes mal tausende Liter Benzin verbrannt werden und somit große Mengen CO² die Atmosphäre sinnlos verpesten.
Vergessen Sie außerdem den Verschleiß der Reifen, der Motoren und Verschwendung endlicher Rohstoffe. Vergessen Sie die ökologischen Aspekte der Anreise der Rennställe zur Rennstrecke und vergessen Sie vor allem, dass der Hockenheimring umschlossen von Wald ist. Es spielt keine Rolle mehr für Sie, wenn einst Waldboden und Tiere für den Ring sterben mussten und diese Tiere seit dem Trubel der Rennstrecke ausgesetzt sind.
Das steht nicht im Widerspruch zu dem, was Sie bisher gelernt haben, merken Sie sich das. Es kommt nämlich nicht darauf an, was gut für Ihre Umwelt ist, sondern was Sie selbst richtig und wichtig halten – als Homo sapiens, dem netten Neozoon der alle Tiere lieb hat.

Zum Schluss

Welche schaurige Anweisung hat Sie am meisten schockiert? Sagen Sie es uns auf Facebook und Twitter und machen Sie einen Vorschlag, wie wir den Rest von Ingrids Körper nutzen sollen, um auf Tierquälerei aufmerksam zu machen!

reden Sie mit anderen Menschen über Ihr Gericht und fordern sie zum mitkochen auf ( https://www.facebook.com/PETADeutschland ) .
Nehmen Sie aber ihre Meinung nicht zu ernst und legen es erneut darauf an, größtmögliche Aufmerksamkeit mit provokanten Formulierungen zu bekommen.

Platzieren Sie nun zum Abschluss die zwei Knoblauchzehen oben drauf und:
Bon appétit!

 

Anmerkungen:
Ich möchte anmerken, dass ich niemals über bereits tote Menschen einen Artikel schreiben würde, da ich aus Respekt vor Wehrlosen keine Kritik üben möchte, wenn diese sich nicht mehr verteidigen können. Entgegen meines ersten Eindrucks beim Lesen des Artikels lebt Ingrid Newkirk noch. Und tat es zum Zeitpunkt der Erstellung des Artikels (30.10.2014), weswegen ich das Veröffentlichen dieses satirischen Artikels auch über ihren Tod hinaus für legitim halte und ihr auch ein langes Leben wünsche.
Außerdem ist Frau Newkirk nicht CEO von PETA, da PETA kein Unternehmen ist. Die Bezeichnung ist daher eigentlich falsch, wurde von mir jedoch verwendet, um die Pointe herzustellen.
Ich rufe außerdem nicht dazu auf einen Menschen zu verspeisen und distanziere mich von derartigen, kranken Handlungsweisen.
Dieser Artikel ist als satirische Antwort auf den oben verlinkten Artikel von PETA zu verstehen.

 

 

Diesen Artikel gibt es auch als Youtube Video:

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